Region der
Quellen und Reinheit

Wasser ist sprudelndes Leben

Wo die Natur intakt ist, ist das Wasser rein. Fünf Mineralbrunnen fördern im Kreis Ahrweiler „ursprünglich reines Wasser“. So muss es laut Mineral- und Tafelwasserverordnung sein. Sie profitieren von dieser Vielfalt heimischer Wässer – da ist für jeden Geschmack etwas dabei, ohne lange Anfahrtswege.

Und wenn Sie es noch natürlicher möchten können Sie in Heppingen das Heppinger Heilwasser direkt aus der Quelle in mitgebrachte Flaschen füllen. Hier ist das Wasser so, wie es aus der Erde sprudelt – inklusive dem natürlichen Eisengehalt, der in den Mineralbrunnen vor der Abfüllung ausgefiltert werden darf. Das schmeckt man und das sieht man an der leicht rostroten Färbung. Auch den St. Josef-Sprudel in Sinzig-Bad Bodendorf können Sie aus dem Hahn selbst abfüllen, ebenfalls mit ursprünglichem Eisengehalt.

Dort können Sie sogar im Heilwasser baden! Denn das nostalgische Thermalbad Bad Bodendorf wird komplett mit dem St. Josef-Sprudel befüllt. Bis 1986 schwammen die Badegäste in eben diesem rostroten Wasser. Damals trat eine Verordnung in Kraft, die für Schwimmbäder „Wasser in Trinkwasserqualität, durch das man klar bis zum Grund schauen kann“ vorschrieb. Also wurde eine Enteisenungsanlage gebaut, die seither das Wasser aufbereitet und für klare Sicht und weniger Flecken auf der Badebekleidung sorgt.

Die wohl berühmteste Quelle im Kreis ist die Apollinaris-Quelle, aus der bekanntlich die Welt trinkt. Von Georg Kreuzberg 1851 entdeckt begründete sie den Aufstieg Bad Neuenahrs zu einem der führenden Heilbäder des 19. und 20. Jahrhunderts. Bis 1904 waren bereits sechs verschiedene Quellen in Bad Neuenahr erbohrt und der Kurbetrieb war in vollem Gange. Die spezielle Zusammensetzung der Neuenahrer Quellen ist nach wie vor gesundheitsfördernd, insbesondere für das Verdauungssystem.

Quellen begegnen Ihnen im Kreis Ahrweiler beinahe überall. Wenn Sie durch die Natur wandern fließen immer mal wieder Wasser über den Weg. Kleine Quellen, die hier und da aus der Erde nach draußen drängen. Einige von Ihnen sind auch eingefasst, sodass sich durstige Wanderer erfrischen können.

Ein ganz besonderes Wasserprojekt ist das Naturschutzgroßprojekt Obere Ahr-Hocheifel. Was sich zunächst sehr sperrig anhört ist im Gegenteil sehr weit und offen. Es geht um die großflächige Renaturierung der Oberahr und ihrer Mäandertäler. Altarme werden reaktiviert und Wanderbarrieren für Fische entfernt. Ziel des Projektes ist eigendynamische Entwicklung des Gewässersystems und der angrenzenden Niederungen. Selten gewordene Tier- und Pflanzenarten bekommen hier die Chance sich zu erholen. Sinnvoll für Mensch und Natur…AWstark!

Mit Unterstützung von
IHK Koblenz Kreis Ahrweiler Kreishandwerkerschaft Handwerkskammer Koblenz